Mein Mann und ich, begleitet von unserer Tochter, leben in einem malerischen Haus mit einem üppigen Garten im idyllischen Städtchen Hamm. Unsere Hunde sind unsere ständigen Gefährten, leben mit uns unter einem Dach und sind perfekt sozialisiert. Ihre Pflege und Gesundheit liegen uns am Herzen – regelmäßig werden sie entwurmt und geimpft. Jeder Sheltie wird bei uns gleichbehandelt und liebevoll umsorgt, sei es für die Zucht oder als treuer Familienbegleiter. Denn für uns haben alle Tiere denselben Wert, und jede Entscheidung wird von Herzen und mit Bedacht getroffen, damit es unseren geliebten Vierbeinern an nichts mangelt.

Wie alles begann.

In den lichten Gassen meiner Erinnerung liegt ein verträumtes Kapitel, das vor etwa einem Jahrzehnt seinen Anfang nahm. Ein Wunsch, der seit meiner Kindheit in meinem Herzen glühte, war es, einen Sheltie mein Eigen zu nennen – eine Rasse, die mich mit ihrer Anmut und ihrer Eleganz schon immer verzauberte. Der Wunsch, mit derselben Hingabe und Weisheit zu züchten wie meine Mutter, war fest in mir verwurzelt.

 

So begab ich mich auf eine Reise durch das unendliche Netz des Internets, bis mein Blick auf eine sieben Monate alte Sheltie-Hündin fiel. Es war Liebe auf den ersten Blick. Wir durchbrachen Entfernungen, sieben Stunden Fahrt, um sie abzuholen. Als ich sie sah, wusste ich, dass sie für mich bestimmt war. Und so zog unsere erste Dark-Zobel-Hündin, “Dremy”, bei uns ein.

 

Doch das Schicksal legte seine Hand auf die Schulter unserer geliebten Dremy, und schon früh zeigten sich gesundheitliche Schwierigkeiten, die sie von Zucht und Ausstellung ausschlossen. Dennoch liebten wir sie bedingungslos, jeden Tag aufs Neue. Sie blieb bei uns, trotz all ihrer Wehwehchen. Einsamkeit klopfte an ihre Tür, und vor vier Jahren betrat ein Blue-Merle-Rüde namens “Blue” unser Leben. Die beiden wurden ein eingeschworenes Team, durch Höhen und Tiefen, durch das Leben.

 

Diese Entscheidung erwies sich als richtig, denn der kleine Blue schenkte Dremy neue Lebensfreude und bot ihr den Halt, den ich als Mensch ihr nicht geben konnte. Doch das Rätsel blieb ungelöst – eine Hündin fehlte noch, um unseren kleinen Clan zu vervollständigen. Ein glücklicher Zufall brachte uns “Summer”, unsere Hoffnungsträgerin, und wir sehnten uns nach dem Tag, an dem unsere Zucht Früchte tragen wird.